Um Park herum: 83km

"Weerribben-Wieden" ist eine reizvolle Landschaft im Nordwesten von Overijssel. Eine Landschaft, in der Sie segeln, Rad fahren und wandern können: durch schöne Wälder, Schilfgürtel, wasserreiche Zonen und malerische Städtchen wie Giethoorn und Blokzijl. Das Gebiet ist weiterhin für den Nationalpark Weerribben-Wieden bekannt, das größte Niedermoorgebiet Nordwesteuropas. In dieser abwechslungsreichen Landschaft fühlen sich Pflanzen, Tiere und Menschen heimisch.

Der Ursprung der Umgebung begann in der Eiszeit. Dadurch wurde eine hügelige Landschaft in den Niederlanden geschaffen. So entstand bei Vollenhove der „The High Land of Vollenhove“ genannte Felsblock. Zwischen dem Hochland von Vollenhove und Steenwijk entstand ein Gebiet in Form eines Suppentellers und das Wasser floss vermehrt durch den Lehm. Ansammlungen von totem Wasser und Sumpfpflanzen verursachten die Torfbildung. Im Laufe der Jahrhunderte kam es zu einem Torfmoor, der an manchen Stellen manchmal drei bis vier Meter dick war.

Um dem 12. Jahrhundert wurde versucht, das Torfmoor in „De Wieden“ zu entwässern, indem Gräben ausgehoben und es so als Wohnflächen nutzen zu können. Danach entdeckte man, dass getrockneter Torf als Brennstoff dienen kann. Seitdem ist der Torfabbau seit Jahrhunderten die wichtigste Industrie in diesem Gebiet.

Umgebung

Torf wurde in langen Gräben ausgegraben, in denen ein Streifen gelassen wurde, um den Torf trocknen zu lassen. Diese Streifen wurden „Legakker" genannt. Da es eine große Nachfrage nach Torf als Brennstoff gab, wurde viel Torf abgebaut. Die Zuglöcher wurden breiter und es konnte während der Stürme zu kraftvollen Wellen kommen, so dass diese „Legakker“ vollständig fortgespült wurden. Dies führte zur Bildung großer Seen, genannt De Wieden. Nach zwei Stürmen in den Jahren 1775 und 1776 verschwand sogar das Dorf Beulake in den Wellen. Die Kirche mit dem Turm blieb jedoch stehen, bis sie 1825 bei einer weiteren Flut ebenfalls verschwand.

Der Torfabbau im Weerribben begann viel später. Aufgrund der Erfahrung, die man beim Torfgraben in den Wieden machte, wurden die Menschen klüger und es wurden Regeln für die Breite festgelegt, die die „Legakker“ mindestens haben müssen. Aus diesem Grund sind in De Weerribben keine großen Seen entstanden. Die Überreste der Torflandschaft können an Ribben, schmalen Landstreifen auf denen der Torfbagger getrocknet wurde erkannt werden, und an Weren, dass sind die Schuttteile, die wieder mit Wasser gefüllt wurden. An diesen Gewässern können Sie jetzt kanufahren oder segeln und unser Naturschutzgebiet und die Feuchtgebiete genießen.